Dienstleistungen

Chirurgie in der Praxis

Kleinere Eingriffe können in der Praxis durchgeführt werden. Zum Beispiel Entfernung von Hautveränderungen oder Atheromen und Lipomen; Wundversorgungen, Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln (Unguis Incarnatus), Vasektomien, Inzisionen bei Infektionen, Nachexzisionen bei Hauttumoren, … selbstverständlich in Lokalanästhesie.

Störchirurgie

In Spezialfällen und auf Wunsch von Haus- oder Heimärzten führe ich auch ambulante Operationen in Alters- und Pflegeheimen durch.

Grössere Eingriffe

Werden ambulant oder stationär im Spital durchgeführt. Sollte ein Spitalaufenthalt notwendig sein, freut es mich Ihnen das Salemspital anbieten zu können. Dieses Spital bietet eine ausgezeichnete Qualität sowohl im Spitalbereich, als auch modernste technische Infrastruktur im Operationssaal.

Hernienoperationen (Bruch oder Eingeweidebruch)

Wie Nabel-, Narben oder Leistenbruchoperationen durchgeführt werden, kann erst nach der Konsultation  individuell entschieden werden.

Varizenchirurgie (Chirurgie der Krampfadern)

Ich operiere die Venen minimal-invasiv nach der Methode von Dr. Andreas Oesch. Die erkrankten Venen werden durch kleinste Stichinzisionen entfernt. Die Narben werden unsichtbar.

Sakraldermoid ( Steissbeinfistel oder Sinus pilonidalis)

Die Wunden können meist einzeitig exzidiert und verschlossen werden. Im Gegensatz zur offenen Wundbehandlung ist die Abheilungszeit deutlich verkürzt.

Schwerpunkte meiner Tätigkeit

Wundbehandlungen

Durch die Mitgliedschaft bei der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Wundbehandlung (SAfW) und Zusammenarbeit mit WundexpertInnen wird versucht die optimale konservative Wundtherapie einzusetzen.

Wundchirurgie

Man meint damit grundsätzlich die chirurgische Sanierung von Wunden und Infekten. Bei oberflächlichen Wunden reicht oft schon ein Débridement (Wundsäuberung).

Chirurgische Therapie des diabetischen Fusses, Amputationschirurgie und Stumpfchirurgie

amputation_nein_danke20% aller Diabetiker haben einmal ein Fussproblem. Von diesen Problemen müssen etwa 20% operiert werden. Die möglichen Auswirkungen des Diabetes mellitus auf den Fuss sind Gefühlsstörungen bis zum Verlust der Schmerzempfindung und Durchblutungsstörungen.

Dank langjähriger Zusammenarbeit mit Herrn Prof. R. Baumgartner, versuche ich seine Erfahrungen umzusetzen und weiterzuführen. Ich habe die Möglichkeit alle Stufen des diabetischen Fusses inklusive der Osteoarthropathie, in Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten zu behandeln.

Dabei muss oft erkrankter Knochen entfernt werden, um den Restfuss und somit die Beinlänge erhalten zu können. Wenn schon eine Amputation nötig ist, erfolgt diese individuell differenziert, nach dem Prinzip des maximalen Extremitätenerhaltes und seiner optimalen technisch-orthopädischen Versorgung, um möglichst rasch eine selbstständige Mobilität zu erreichen.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist Voraussetzung für den Erfolg. In den letzten Jahren konnten wir solche Netzwerke aufbauen.

Sie bestehen aus :

  • Diabetologen
  • Angiologen und Gefässchirurgen
  • Technischen Orthopädisten
  • Chirurgen/Orthopäden

Sie finden uns im «Stoffwechelzentrum Bern».

Das offene Bein (Ulkus cruris)

Ulcera crura werden oft zusammen mit den Varizen saniert, eventuell zusätzlich mit Vakuumtherapie und/oder Thierschung (Spalthauttransplantation).

Druckgeschwür (Dekubitus)

Auch das Druckgeschwür benötigt oft vor der Chirurgie eine Vorbereitung mit der Vakuumtherapie. Nach ungefähr 2 Wochen wird die plastische Deckung vorgenommen (Lappenplastiken).

Chronische Wunde

Jede Wunde, die nach 6 Wochen nicht abgeheilt ist, wird als chronisch bezeichnet und bedarf einer genaueren Abklärung. Erst wenn die Ursache bekannt ist, gelingt die Therapie.